Am 3.12.2023 erhielt die Ministerpräsidentin der Republik Estland, Frau Kaja Kallas, in Hamburg den renommierten Marion Dönhoff-Preis für ihr Engagement für demokratische Werte und ihre Bemühungen zur Sicherung der Einheit in der Europäischen Union und der NATO als Reaktion auf die russische Aggression gegen die Ukraine.
In ihrer Dankesrede erinnerte Ministerpräsidentin Kaja Kallas an die Freude des ehemaligen britischen Premierministers Chamberlain über die Abkommen von 1938 in München, die tatsächlich zur Annektierung der Tschechoslowakei durch das nationalsozialistische Deutschland führten. „Die Geschichte zeigt immer wieder, dass Zugeständnisse an den Aggressor ihn keineswegs weniger gefährlich machen. Die Entscheidungen, die wir heute als Reaktion auf die russische Aggression treffen, zeigen, ob wir uns in unserer eigenen Chamberlain-Stunde befinden oder endlich den endlosen Kreislauf der russischen Aggression durchbrechen können. Jetzt liegt es an uns, Verantwortung zu übernehmen, zu entscheiden und besser zu handeln als in der Vergangenheit“, erklärte Kallas.
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Foto: Andreas Henn