Unter dem Motto „Mut“ luden die Münchner Stadtbibliothek und die Kulturvereine der baltischen Länder zum zweiten Mal zu den Baltischen Filmtagen in den Carl-Amery-Saal im Gasteig in München ein. Den Baltischen Filmtagen gingen sieben Mal Estnische Filmtage voraus. In diesem Jahr konnte das Münchner Publikum trotz der Coronabeschränkungen zwischen dem 24. und dem 27. September spannende und beeindruckende Geschichten aus Estland, Lettland und Litauen miterleben.
Die diesjährige Auswahl widmete sich den Menschen, die Mut aufbringen, ihr Schicksal trotz Widerständen oder einer schwierigen politischen Lage selbst in die Hand zu nehmen. Es ging sowohl um politische Machtspiele, als auch um die kleinen Kämpfe des Alltags. Die baltischen Filmemacher bestechen mit einer unkonventionellen und direkten Art, auch unbequeme Wahrheiten mal dramatisch, mal mit Humor aufzuzeigen.
BR – Bayerischer Rundfunk zu den Baltischen Filmtage München: „Die baltischen Filme entwickeln dabei jeweils eine ganz eigene Erzählweise. Mal melancholisch, oft mit einem sarkastischen Humor, der sich um politische Korrektheit schert, und schonungslos direkt und sie nimmt sich Zeit. (…) Es sind allesamt Filme, die gerade für ein europäisches Publikum eine neue Perspektiven eröffnen.“
Süddeutsche Zeitung empfiehlt Baltische Filmtage München! Hier: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-die-baltischen-filmtage-beginnen-1.5039353?fbclid=IwAR0LfMptAXrv_yQsSFn1KiKtrPTsnExaRbvFcix0Mzy6V7gGK9UEcbPmXlY
Kuratorinnen und Organisatorinnen:
Anu Stolovits, Kristel Kaljund – Estnische Gemeinschaft in Deutschland e. V. – Regionalgruppe München
Laila Dambekalna – Minhenes latviešu kultūras biedrība „Namejs“ Lettischer Kulturverein e.V.
Irma Petraitytė-Lukšienė – Miuncheno Lietuvių Bendruomenė – Litauische Gemeinschaft München
Sabine Hahn – Münchner Stadtbibliothek
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